فارسی

 Startseite
English
Forum Wallpaper Songtexte Filmkritik Gästebuch Fonts Kontakt Links

                                                                                                                                                                                                                              

 

 

Gilan, Mazandaran und Golestan:

der Kaspische Wald (hykranische Wald)

 

Entlang der südlichen Küste des Kaspischen Meeres in den iranischen Provinzen Gilan, Mazandaran und Gorgan  existieren die weltweit letzten Reste unberührter sommergrüner Laubwälder (Urwälder). Sie beherbergen extrem seltene Arten, die als letztes Relikt aus der Eiszeit gelten, wie den Eisenholzbaum (Parrotia persica) und die Orient-Buche (Fagus orientalis). Während vor Tausenden von Jahren die stetige Umwandlung natürlicher Landschaften in Kulturlandschaften in Asien und Europa einsetzte, blieben diese Gegend weitestgehend unberührt. So konnten in der südkaspischen Region natürliche Wälder und Urwaldgebiete bis heute überdauern.

 

Der Kaspische Wald nimmt innerhalb der sommergrünen, temperierten Laubwälder eine herausragende Stellung aus evolutionsbiologischer Sicht ein. Die kaspische Waldregion gehört zu den wenigen Gebieten mit kontinuierlicher Waldbedeckung seit dem Tertiär, sie ist eines der bedeutendsten eiszeitlichen Überdauerungsgebiete sommergrüner Laubwälder, die hier in ausgedehnten Beständen bis heute als Urwälder erhalten geblieben sind.

 

Einst war hier der persische Tiger beheimatet. Die durch den Menschen verursachte Lebensraumverluste führten schließlich in den 1950er zur Ausrottung dieser Art. Verschiedene Berichte von Sichtungen heutzutage konnten nicht verifiziert werden. Vermutlich handelt es sich um Verwechslungen mit dem persischen Leoparden der vor allem im Golestan Nationalpark vorkommt.

 

 

Informationen zur Flora und Fauna des Kaspischen Waldes: Wikipedia

 

 

Zurück zum Überblick